Der Wachtelschlag

Sie sind Besucher

WEBCounter by GOWEB  

Aktualisiert
21.03.13

Downloads

DIE JAPANISCE LEGEWACHTEL  F=Caille, E=Quail
(Coturnix Japonica)

Die Wachtel in Zahlen
 

Grösse

 

 

Gewicht

160-220

Gramm

Eigewicht

12-14

Gramm

Legebeginn

8-10

Wochen

Legeleistung/Jahr

200-300

Eier

Legedauer

2-3

Jahre, je nach Haltung

Lebenserwartung

3-4

Jahre



Diese Zahlen sind ungefähr und beziehen sich auf die Hobbyhaltung. In der gewerblichen Haltung werden die Hennen nach 7-12 Monaten ,ausgetauscht“ und haben so eine höhere Legeleistung. Das Alter ist eine Zahl aus der Literatur, von meiner ersten Gruppe mit sieben Hennen leben heute (nach fast vier Jahren) noch immer sechs, allerdings sieht man ihnen das Alter an, auch Eier legen sie nicht mehr so fleissig. Sie sind aber immer noch fit!

 

Die Wachtel, die bei uns gehalten wird, ist in der Regel die Japanische (Coturnix Japonica) und nicht um die europäische Wachtel (Coturnix Coturnix) die in freier Wildbahn lebt. Sie wird nicht als Haustier gehalten.
In der Schweiz ist die europäische Wachtel stark gefährdet und kommt vereinzelt vor (Vogelwarte Sempach)

Die Japanwachtel wird seit dem 11. Jarhundert als Haustier gehalten und gelangte um 1950 nach Frankreich und Italien, von dort gelangte sie dann auch in die Schweiz.
Heute werden Japanwachteln speziell entweder für die Fleisch- (Mastwachteln) oder Eierproduktion die (Legewachteln) gezüchtet.

Die Wachtel gehört zu den fasanenartigen Hühnervögeln und gilt als Kleinster Hühnervogel. Es gibt weltweit etwa 40 verschiedene Arten, sehr viele davon kommen in Nord-und Mittelamerika vor.
in der Schweiz werden vor allem kalifornische Schopfwachteln oder Straussenwachteln sowie chinesische Zwergwachteln als Ziervögel gehalten und gezüchtet.

Wachteln sind die einzigen Zugvögel unter den Hühnervögeln, die europäische Wachtel zieht im Herbst nach Italien, Spanien oder sogar bis nach Nordafrika. Von der Japanwchtel weiss man aufgrund von Ringfunden, dass die Zugdistanz 400-1000 km betragen kann.

Vom natürlichen Verhalten der Japanwachtel weiss man relativ wenig. Sie leben in kleinen Gruppen, während der Brutzeit oft nur paarweise und bilden nur für den Zug grössere Schwärme.
Sie leben und schlafen am Boden (kalifornische Schopfwachteln dagegen baummen zum schlafen auf).
Wenn Gefahr droht, versteckt sich die Wachtel im Gras und wartet, bis der Feind verschwunden ist, oder flattert falls der Feind zu nahe kommt, eine kurze Strecke und sucht sich ein neues Versteck.

Die Japanwachtel gibt es in vielen verschiedenen Farbnuancen, ich kenne die naturfarbene, die Isabellafarbige, den Tenebrosus sowie die weisse Mastwachtel.
Bei den natur- und den isabellafarbigen Wachteln unterscheiden sich der Hahn und die Henne im Federkleid, beim Tenebrosus und der weissen Mastwachtel nicht.

Eine Mauser machen die in Aussenvolieren gehaltenen Japanwachteln im Herbst so anfangs Oktober auch durch, sie verlieren aber nicht alle Federn , sondern sie werden schön langsam durch wärmer gebende Federn ersetzt.
In dieser Zeit hören sie auch bis in den Frühling mit dem Eierlegen auf.